Der Versuch eines Ausstellungsbesuchs mit Kleinkind und Sommerbeginn in Berlin

Wart ihr schon einmal mit einem Kleinkind in einem Museum und habt euch eine Ausstellung angeschaut? Nein? Ich auch nicht. Bzw. fast nicht. Letztes Wochenende, 10 Uhr morgens, Deutsch-Historisches-Museum, Ausstellung: Alltag Einheit. Seit sehr langer Zeit habe ich mal wieder eine Ausstellung gefunden, die mich sehr interessiert hätte. Also schnappte ich Mann und Kind und wir spazierten bei schönstem Sonnenschein über Berlin zur Museumsinsel. 

Die Ausstellung war von der Größe her überschaubar, es gab viele Bildschirme, die alte Sendungen zeigten und vieles zu entdecken. Alles was mein Kind eigentlich sehr gerne mag. Ihre Interessen schienen sich jedoch zur Zeit des Ausstellungsbesuches geändert haben. Auf einmal war Mamas Arm das Tollste was es geben konnte. Auch die Unmengen an Snacks begeisterten sie so überhaupt nicht. Mist! All die gute Planung dahin. Nach 45 Minuten mit einem halben Auge die Ausstellung angeschaut, dem Kind hinterher gerannt, damit es nichts kaputt macht oder alle in Blindenschrift aufgehängten Zettel herunterreißt und verteilt oder wahlweise mit einem Kind auf dem Arm herumgelaufen, das sich nicht für die gleichen Dinge wie ich interessierte. Der Mann ist leider in solch einer Situation auch wenig hilfreich, nicht weil er nicht wöllte, sondern weil sie zur Zeit eine „nur-Mamas-Arm-ist-akzeptabel“ oder auch „Nicht-der-Papa!“  MÄÄÄHH!

Naja, ich bin dann mit ihr raus aus der Ausstellung um 5 Mal Rolltreppe hoch und runter zu fahren. Kann ja auch schön sein. Der Mann hat die Ausstellung noch zu Ende besucht, damit sich der Eintritt wenigstens für einen von uns gelohnt hat. Naja, und ich hab mir das Buch gekauft, ist ja fast genauso schön, ne? 🙂

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Anschließend ging es bei dem schönen Wetter noch an den Hackeschen Markt, genauer gesagt, ans Wasser um dort was zu essen.

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Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf aller Familienmitglieder ging es wie üblich auf den Spielplatz und anschließend gab es lecker Grießbrei mit frischen Erdbeeren fürs Kind und die obligatorische Sonntag-Abend-Badewanne.

Habt ihr eine Wochenende-Routine? Macht ihr am Wochenende alles als Familie zusammen oder geht ihr auch mal getrennte Wege?

Unser jetziges Wochenende war verdammt schön. Das Wetter hier was bombig und wir waren zum Grillen eingeladen, inklusive Planschbecken für Anna.

Freitag nach der Kita ging es aber erstmal in den Weinbergspark und in die dortige Plantsche. Welch ein Gewusel von kleinen, wasserverrückten Kindern das war – einfach herrlich!

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Daheim habe ich dann noch fix unser Plantschbecken aufgebaut und als ich eine Sekunde nicht hinsah, saß Anna, die ich gerade wieder abgetrocknet und angezogen hatte, samt Kleidung wieder im Becken. Jucheee! 😀

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Naja, es war ja auch 20 Uhr noch super warm.

Ansonsten gab es nur viel gemeinsame Familienzeit und Liebe

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Tramselfie

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Spaghetti-Puddingliebe ❤

2 Kommentare zu „Der Versuch eines Ausstellungsbesuchs mit Kleinkind und Sommerbeginn in Berlin

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