Warten auf das Baby Teil 2 – Vorbereitungen auf die Geburt und ein bisschen Langeweile

Guten Morgen ihr Lieben,

Laut errechnetem Termin soll es in 8 Tagen soweit sein. Dann sind wir zu viert. Dass ich aufgeregt und unfassbar neugierig bin, habe ich ja schon sehr oft geschrieben. Wenn es aber immer realer wird, weil man Tag und Nacht von Wehen geärgert wird, dann ist das nochmal was Anderes. Man denkt, dass es jeden Moment losgehen könnte und macht sich Gedanken darüber, wo das große Kind gerade ist, wie lange es dort bleiben kann, wer es abholt, wie man ins Krankenhaus kommt und ob der Mann und die Oma es rechtzeitig schaffen werden. 

Organisation ist (fast) alles

An guten Tagen ist alles super organisiert und ich bin entspannt, weil ich weiss, dass sich um alles gekümmert wurde und ich mir keine Gedanken um die einzelnen Fragen machen muss. Und dann gibt es Tage, da ist der Mann in wichtigen Besprechungen, die Oma in Verhandlungen und die Babysitterin nachmittags nicht da. Dann sag ich dem Baby, ach bitte, heute noch nicht, auch wenn du sehr willkommen bist. Morgen wäre besser 🙂

Aber irgendwie bekommt man alles hin, daran glaube ich fest. Ein gutes Netzwerk aus Nachbarn, Freunden und Verwandten ist einfach super hilfreich und schon die Nerven.

Langweile…

Die letzten Tage verbrachte ich damit Schränke auszumisten, sauber zu machen, neu zu ordnen, zu putzen, aber auch zu entspannen,  meine Hypnobirthing-Übungen zu machen und mich auf das Baby und die bevorstehende Geburt einzulassen. Bei meiner ersten Geburt war ich im Kopf einfach noch sehr blockiert und „nicht bereit“ und das möchte ich diesmal einfach anders.

Hilfsmittel für die Geburt

Auch nutze ich diesmal die kleinen Helferlein, die die Geburt erträglicher machen sollen. Ich trinke meine 1-2 Tassen Himbeerblättertee am Tag (er soll den Gebärmutterhals verkürzen und den Muttermund weicher machen), mache 1-2 Mal pro Woche mein Heublumendampfbad damit sich der Beckenboden entspannt und kreise mein Becken regelmäßig, damit sich das Baby gut ins Becken einfinden kann. Ich bin sehr gespannt, ob das Ganze etwas bringt oder ob es mich einfach nur beschäftigt 🙂

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(M)eine ganz neue Einstellung

Generell gehe ich gerade ganz anders an diese Geburt heran, als an meine erste. Natürlich weiss ich jetzt was mich erwartet, aber meine ganze Einstellung hat sich geändert. Ich stehe der Geburt zwar mit Respekt, aber sehr positiv gegenüber. Ich habe meinen Geburtsplan geschrieben, mit meiner Hebamme gesprochen (auch über meine Ängste und Sorgen) und ich kann jetzt einfach viel klarer äußern, was ich will und was ich nicht will. Das wusste ich bei meiner ersten Geburt nicht und daher rührt wohl auch mein Trauma. Auch wenn ich mit Annas Geburt meinen Frieden geschlossen habe und unglaublich stolz auf mich und meinen Körper bin, was er da geleistet hat, bin ich froh, dass ich nun „schlauer“ bin. Ich gehe mit weniger Angst und mehr Kontrolle in die Geburt und hoffe, dass alles komplikationslos verlaufen wird.

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Bauch bei 38 + 5

Habt ihr euch auf die Geburt eingestimmt? Seid ihr ängstlich oder entspannt an die Geburt herangegangen? Ich würde mich sehr über Erfahrungsaustausch freuen und wünsche Euch noch einen schönen Tag,

 

Eure Caro

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